Welchen Zweck erfüllt die Fotografie für Dich?

Strandzugang bei Graal Müritz

Gar keinen? Anders gefragt: Welche Aufgabe haben Deine Fotos für Dich?

Deine Fotos haben einen langfristigen oder einen kurzfristigen Zweck. Wertvolle Erinnerungen sichern wir im besten Fall auf drei unterschiedliche Arten. Damit diese Erinnerungen nicht verloren gehen, kannst Du einiges tun.

Der erste Schritt auf dieser Reise ist, zu schauen welchen Zweck Deine Fotos überhaupt erfüllen. In einem vorherigen Blogartikel habe ich eine Umfrage gemacht, was Deine letzten 10 Fotos zeigen. Hier kannst Du gern an der anonymen Umfrage teilnehmen. Am Ende kannst Du sehen, was die meisten letzten 10 Fotos so zeigen.

Der größte Anteil der Fotos wird aus einem spontanen Impuls heraus fotografiert.

  • Dein Kind macht die ersten Schritte
  • Du siehst das Spiel, was Du Dir schon lange wünscht
  • der Preis der BIO Gurke ist so phänomenal hoch, dass Du das Preisschild fotografierst

Das Fotografieren an sich ist meiner Meinung nach nicht das Problem. Die Herausforderung besteht darin, den einzelnen Fotos ihren Zweck zu zuordnen. Diese Zuordnung sollte bewusst und für jedes einzelne Foto vorgenommen werden.

So wie Marie Kondo beim Aussortieren von Klamotten dazu rät, jedes einzelne Teil einmal in die Hand zu nehmen und dann zu entscheiden, ob es wieder zurück in den Schrank darf oder aussortiert wird.

Nehmen wir meine letzten 10 Fotos. Ich habe sieben mal die Ostsee fotografiert, einmal mich selbst und es sind zwei Bildschirmfotos zu sehen. Von diesen 10 Fotos kann ich die 2 Screenshots vom Standort löschen. Von den sieben Ostseefotos können mindestens vier wenn nicht sogar sechs Fotos gelöscht werden. Mit meinem Handy und meiner Spiegelreflexkamera hab ich unzählige Fotos von der Ostsee aufgenommen. Gerade weil die Ostsee jedes Mal anders aussieht. Behalte ich von jedem Besuch an der Ostsee nur das beste Foto, hab ich zum einen eine Menge freien Speicherplatz und zum anderen behalte ich eher den Überblick über meine Fotos. Ich finde schneller das Foto meiner Tochter beim Backen und kann es Omi und Opa fix schicken. Somit schenke ich mir langfristig mehr Zeit für andere Dinge, da meine Zeit des Suchens sich verkürzt.

Von den letzten zehn Fotos behalte ich ein Foto von der Ostsee und das Selfie. Prozentual ausgedrückt behalte ich von meinen letzten zehn Fotos lediglich 20%. Die anderen 80% der Fotos hab ich gelöscht.

  • 80% mehr Speicherplatz
  • 80% weniger Fotos, die ich nie wieder brauche
  • 80% Fotos die ich mir bei der nächsten Suche nicht anschauen muss

Wie sieht das bei Dir aus?

Nimm hier gern an der Umfrage teil und schau nach wieviel Fotos Du allein von den letzten zehn Fotos löschen könntest.

Teil gern Deine Erfahrung mit mir.

Fazit: Fotografiere viel, sortiere Fotos die ihren Zweck erfüllt haben aus

Alles Liebe 💙ADINA

Adina Flohr

Adina Flohr

Hier schreibt Adina, begeisterte Fotodesignerin, erbitterte Lakritzvernichterin und leidenschaftliche 🎶 Konzertgängerin. Ich liebe sortierte Fotos 🖼️ in liebevoll gestalteten Fotoalben, auf zuverlässigen Festplatten und bewährten Speichersystemen. Auf dem Weg zu Deiner systematischen Fotosammlung pack ich gern mit an.
Alles Liebe
Adina 📷

Unordnung im Nähkästchen

Ich finde keinen Anfang

Jeden Tag machen wir neue Fotos. Jeden Tag landen etliche Fotos im Handyspeicher. Wieviele Fotos waren es heute bei Dir? Vielleicht werden die unscharfen und doppelten Fotos gelöscht. Und eventuell werden die Lieblingsfotos mit einem Herz versehen. Durch dieses Herz landen diese Fotos im Ordner Lieblingsfotos.

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Dein Selfie – ein ehrliches Selbstportrait?

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