3 Wege zu Deinem Fotokalender

Einen Fotokalender kannst Du für viele Gelegenheiten gebrauchen. Einen Familienkalender nutzen wir für eine übersichtliche Planung. Der große Vorteil: Jeder weiß Bescheid, wo wer gerade ist.

Einen Kalender mit eigenen Fotos kannst Du super verschenken. Selbst erstellte Kalender sind individuell und ganz oft Unikate.

Wenn Du Dich noch nie an einen Kalender ran getraut hast, zeige ich Dir hier die verschiedenen Wege zu Deinem ersten Fotokalender.

Meine Empfehlung: Lies erstmal bis zum Schluss. So kannst Du Dich am Ende für eine Variante Deines Fotokalenders entscheiden. Das macht das Ganze etwas einfacher.

Für einen Fotokalender brauchst Du:

  • Fotos, ganz überraschend
  • ein Thema für Deinen Kalender, damit Du die Fotos entsprechend raussuchen kannst
  • eine Deadline, damit Du weißt, wann Du spätestens anfangen musst
  • einen Plan, wie Du was und wo kaufst, bestellst oder druckst

Am besten fängst Du mit dem Thema Deines Kalenders an.

Ein Thema kann zum Beispiel ganz klassisch das Enkelkind sein, wenn der Kalender für Deine Eltern gedacht ist. Wenn Du das ganze Jahr über einen bestimmten Gegenstand an den Orten fotografiert hast, an denen Du warst, kann das Dein Thema sein. Die Ausflüge, Urlaube und Feiern die das Jahr über Anlass zum Fotografieren gegeben haben, können genauso gut ein Thema für Deinen Kalender sein.

Bei mir ist es jedes Jahr eine Mischung aus Portraits, Landschaft und Urlaub. Meine Voraussetzung für die ausgesuchten Fotos ist das Aufnahmedatum. Die verwendeten Fotos sind genau ein Jahr alt. Im Januar 2022 sind Fotos aus dem Januar 2021, für den Februar 2022 suche aus dem Februar 2021 raus,… Da wird mir jedes Mal bewusst, was in einem Jahr alles passiert, wie groß die Kinder werden, wie lang die eigenen Haare werden,… Da gab es schon einige AHA Momente.

Wenn Du Dein Thema bzw. Deine Bedingungen für die Fotos für Deinen Fotokalender definiert hast, brauchst Du noch die Fotos. In einem systematischen Fotoarchiv ist das natürlich kein Problem.

Leg Dir am besten einen Ordner an „Fotokalender 2023“, zum Beispiel. Hier kopierst Du alle Fotos rein, die für den Kalender in Frage kommen. Das dürfen ruhig ein paar mehr sein. Nur weil sie im Ordner sind, heißt es ja nicht, dass sie auch alle den Weg in Deinen Kalender finden. Manchmal reicht halt nicht nur ein Bild auf der Seite vom März. Da müssen es dann schon mal drei oder vier Fotos sein.

Wichtig ist, dass Du die Fotos kopierst. Wenn der Kalender fertig ist, löscht Du diesen Ordner wieder. Ich lege meinen Fotokalenderordner in den Ordner des Jahres, in dem der Fotokalender entsteht. By the way: Mein Fotoarchiv ist chronologisch sortiert.

Unter Druck entstehen Diamanten. So ist das auch mit meinem Fotokalender.

Mein eigener Anspruch ist, dass der Kalender für das kommende Jahr am 01.01. dort hängt, wo er dann das ganze Jahr Termine, Ausflüge und Besuche offenbart. Da der Jahresanfang dem Jahresende folgt, haben wir hier die Weihnachtszeit mit vielen Feiertagen. Da der Dezember bei uns sowieso von der Adventszeit bestimmt wird, ist mein jährliches Ziel den Fotokalender im November zu gestalten. Da hab ich also meine Deadline.

Deine Deadline kann auch ein Geburtstag, ein feierlicher Anlass oder einfach Dein eigener Anspruch sein. Wenn Du Deine Deadline hast, ist wichtig für welche Art des Kalenders (dazu komm ich gleich) Du Dich entscheidest. Danach richtet sich das Datum, wann Du spätestens fertig sein solltest.

Dein Plan baut sich vom Ende zum Anfang auf. Am Ende hast Du einen fertigen Fotokalender.

  1. Lässt Du den Fotokalender komplett drucken? Das heißt, Du fügst über eine Software oder eine Internetseite Deine Fotos in eine von Dir vorher ausgesuchte Kalendervariante ein.
  2. Klebst Du Deine Fotos in einen DIY Bastelkalender selbst ein?
  3. Druckst Du Deine Fotos und das Kalendarium selbst um es dann auf Fotokarton aufzukleben?

1. Bestell Deinen Fotokalender online

Gibst Du bei Google oder der Suchmaschine Deines Vertrauens „Fotokalender mit eigenen Fotos“ ein, bekommst Du eine Menge Anbieter angezeigt. Bei der Auswahl kann der Preis und die Qualität entscheiden. Fotos dürfen für mich sehr gern auf Fotopapier gedruckt werden. Genauso geht das auch bei Fotokalendern, auf Fotopapier in der Auswahl.

Meinen Familienkalender gab es vor wenigen Jahren bei sehr wenigen Anbietern. Von Jahr zu Jahr wurden es mehr. Kannst Du Dich nicht zwischen den einzelnen Anbietern entscheiden, schau Dir die einzelnen Varianten de Kalender an. Welche sagt Dir am meisten zu? Von der Bedienbarkeit sind viele Anbieter einfach zu bedienen. Die Lieferzeit beträgt in der Regel 6-8 Werktage. Zu den Weihnachtsfeiertagen legen viele Anbieter extra Schichten ein, genauso wie die DHL. Dankeschön dafür 💙

Hier sind drei Anbieter die ich schon mehrere Mal getestet habe. Ich wurde bisher nicht enttäuscht. Die Reihenfolge sagt nichts über die Qualität oder ähnliches aus.

Ein Blatt eines Fotokalenders aus dem November 2019 mit 4 Spalten ist hier zu sehen.

2. Der DIY Bastelkalender mit gedruckten Fotos

Du brauchst einen Bastelkalender und gedruckte Fotos. Die Verfügbarkeit der DIY Kalender ist unterschiedlich vor den Feiertagen. Entscheidest Du Dich für diese Variante, kaufe am besten die Anzahl an Kalender die Du benötigst. Es gab schon Jahre, an denen kurz vor Weihnachten keine Bastelkalender mehr verfügbar waren.

Die Bastelkalender haben oft zwei Seiten, schwarz und weiß. Möchtest Du hier um die Fotos herum noch kreativ werden, bedenke das bei Deiner Farbauswahl.

Ein ähnliche Herausforderung mit der Verfügbarkeit haben wir bei den Fotodruckern in der Drogerie um die Ecke. Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen kann sich hier schon mal eine lange Schlange bilden. Wenn Du hier vorausschauend planst, verkürzt sich Deine Wartezeit enorm.

Deine Fotos kannst Du auch online bestellen. Plane hier die zusätzliche Lieferzeit mit ein.

3. Do it yourself – complete

Als Grundlage verwendest Du am besten Fotokarton in Deiner gewünschten Größe. Hier kannst Du jeden Monat farblich unterschiedlich gestalten.

Deine Fotos kannst Du bei dieser Variante in der Drogerie um die Ecke drucken lassen. Wenn Du einen Fotodrucker zu Hause hast, sparst Du Dir hier die eventuell auftretende Wartezeit vor Weihnachten.

Für das Kalendarium kann ich Dir von Herzen kalenderpedia.de empfehlen. Du kannst Dir die Word, Excel oder PDF Datei Deines Kalendariums herunterladen, mit den Ferien Deines Bundeslandes, mit den Feiertagen Deines Landes.

Hast Du alles zusammen, geht es ans Schneiden, Kleben und Gestalten. Lass Deiner Phantasie freien Lauf und sei kreativ. Beim Kleben empfehle ich Dir Fotokleber, damit die Fotos keine Wellen schlagen.

Bist Du mit der Gestaltung fertig, lochst Du Deine Kalenderseiten und fädelst ein schickes Geschenkband zum Aufhängen durch.

Die unterschiedlichen Varianten unterscheiden sich im Preis, Kreativität und Lieferzeit. Wobei auch die erste Variante weiter kreativ bearbeiten kann.

Ich wünsche Dir viel Spaß bei der Gestaltung, egal für welche Variante Du Dich entscheidest.

Wenn der Weg zu Deinem Fotokalender etwas holprig wird, meld Dich gern bei mir.

Hast Du noch weitere Anregungen, schreib diese gerne in den Kommentar. Alle zukünftigen Leser freuen sich über Deinen Hinweis und ich sage Dankeschön.

Alles Liebe 💙 ADINA

Hier schreibt Adina, begeisterte Fotodesignerin, erbitterte Lakritzvernichterin und leidenschaftliche Konzertgängerin. Ich liebe sortierte Fotos in liebevoll gestalteten Fotoalben, auf zuverlässigen Festplatten und bewährten Speichersystemen. Auf dem Weg zu Deinem systematischen Fotoarchiv pack ich gern mit an. Alles Liebe Adina
Beitrag erstellt 14

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben